Lea das kleine Gespenst – Interview mit Markus Sosnowski

Lea, das kleine Gespenst

„Lea, das kleine Gespenst“, so heißt das neue Kinderlied, das Markus Sosnowski für seine zweijährige Tochter geschrieben hat. Und nicht nur das, sondern passend dazu hat er auch ein tolles Video erstellt. Grund genug, uns mal näher mit der Entstehung von Lied und Video zu beschäftigen. Hieraus ist dann die Idee entstanden, Markus persönlich die eine oder andere Fragen zu stellen. Daraus ist das unten stehenden Interview entstanden.

Vorab möchten wir dir aber erst einmal das komplette Video vorstellen, damit du dir einen Eindruck machen kannst, worüber wir mit Markus im folgenden Interview überhaupt reden. Also, hier das Video:

Wir sind uns sicher, dass dir das Video genauso gut gefällt wie uns. Hier also jetzt das Interview mit Markus:

Babyglück und Kinderfreude:

Das wichtigste zuerst: Was sagt denn deine Tochter zu Lied und Video?

Markus:

Meine Tochter kann sich mit ihren zwei Jahren verbal ja noch nicht so sehr mitteilen. Wenn sie das Video jedoch sehen darf, tanzt sie dazu und sie kennt den Text schon so gut, dass sie an einigen Stellen einzelne Silben mitsingt. Anfangs hat sie das Lied auch immer mit „Papa, Spensssz“ eingefordert. Für mich als Papa ist das natürlich das schönste Feedback, das ich mir wünschen kann.

Babyglück und Kinderfreude:

Und wie sind sonst die Reaktionen ausgefallen?

Markus:

Die Resonanz fiel bisher durchweg sehr positiv aus. Einige Eltern haben mir von ihren Kindern rückgemeldet, dass diese den Text ebenfalls schon mitsingen können und total begeistert von dem Lied sind.

Babyglück und Kinderfreude:

Wie ist die Idee zu „Lea, das kleine Gespenst“ entstanden?

Markus:

Die Inspiration zu dem Lied kam durch meine Tochter Lea. Ich habe ein bisschen mit ihr herumgeblödelt und wir haben uns beide eine Decke über den Kopf gezogen. Ich sagte zu meiner Tochter, „bist du etwa ein kleines Gespenst?“ und sie erwiderte daraufhin „Lea Spensssz“. Damit war die erste Verszeile des Liedes im Grunde schon getextet.

Babyglück und Kinderfreude:

Wie lange hast du an diesem Lied und dem Video gearbeitet?

Markus:

Ganz genau kann ich das gar nicht sagen, da das Songwriting bei mir meist kein fortlaufender Prozess ist. Es kann sein, dass mir vor dem Einschlafen noch eine Melodie durch den Kopf geht oder ich beim Spazierengehen in Gedanken an einem Text feile. Wenn ich an einem Lied dran bin, kreist eigentlich meine komplette Gedankenwelt um den Song. Die Melodie zu „Lea, das kleine Gespenst“ hatte ich allerdings sehr schnell im Ohr, das Texten hat dagegen etwas länger gedauert. Am meisten hingezogen hat sich jedoch die Arbeit am Video. Hierzu habe ich ja Schloss Lichtenstein, aus dem Landkreis Reutlingen (Baden-Württemberg) zunächst einmal möglichst originalgetreu am Computer „nachgebaut“. Natürlich hätte ich für mein Lied auch irgendein Schloss neu kreieren und mir so jede Menge Arbeit sparen können. Das Schloss kam mir allerdings sofort in den Sinn, als ich mir über den Schauplatz meiner Geschichte Gedanken gemacht habe und davon bin ich bekanntlich auch nicht mehr losgekommen. Die Entwicklung der Charaktere Lea und Theo hat ebenfalls noch einmal ein paar Wochen in Anspruch genommen, so dass ich letztlich gut ein viertel Jahr an der gesamten Produktion dran saß.

Babyglück und Kinderfreude:

Gibt es ein Ziel, das du mit dem Lied und dem Video verfolgst?

Markus:

In erster Linie schreibe ich die Kinderlieder für meine Tochter Lea. So ein Kinderlied ist ja etwas, was einen in seiner Kindheit auch ein Stück weit mit prägt. Ich erinnere mich beispielsweise noch, wie meine Mutter meinen Geschwistern und mir vor dem Schlafengehen oftmals „Schlaf, Kindlein, schlaf“ vorgesungen hat. Mit dem Lied verbinde ich bis heute schöne Kindheitserinnerungen. So ähnlich geht es mir auch mit vielen anderen Kinderliedern, die mir bis heute im Ohr klingen. Vielleicht kann ich mit meinen eigenen Kinderliedern bei meiner Tochter oder natürlich auch bei anderen Kindern einmal ähnliche Gefühle hervorrufen. Letztlich geht es einem Musiker ja immer auch darum mit seiner Musik gehört zu werden und bei seinen Zuhörern Emotionen zu wecken.

Babyglück und Kinderfreude:

Das Ganze macht ja schon einen ziemlich professionellen Eindruck. Machst du das beruflich oder wie hast du dir die Kenntnisse hierfür angeeignet?

Markus:

Die Musik ist für mich eines von drei Standbeinen. Hauptberuflich arbeite ich jedoch als Lehrer. Darüber hinaus bin ich noch als freier Sportjournalist tätig. Über den Journalismus und die Musik habe ich auch meine Leidenschaft fürs Fotografieren und Filmen entdeckt. Mit Animationsvideos beschäftige ich mich allerdings erst seit den letzten zwei Jahren intensiver. Den Anstoß dazu gab für mich die Geburt meiner Tochter Lea im Oktober 2015. Damals habe ich für meine Tochter das Schlaflied „Wenn der Mann im Mond das Licht ausknipst“ geschrieben. Nachdem das Lied so tollen Anklang in meinem Freundes- und Bekanntenkreis fand, wollte ich das Lied auf YouTube auch anderen Kindern zugängig machen. Zu diesem Zeitpunkt habe ich mich dann erstmals mit dem Thema Animationsvideos befasst. In den letzten zwei Jahren habe ich dann viel zu dem Thema gelesen und mich anhand von Tutorials im Internet weitergebildet.

Babyglück und Kinderfreude:

Können wir in Zukunft noch mehr in dieser Richtung von dir erwarten? Und möchtest du vielleicht in absehbarer Zeit etwas gemeinsam mit deiner Tochter aufnehmen?

Markus:

Auf jeden Fall! Ich arbeite derzeit an einem kompletten Kinderlieder-Album und auch auf meinem YouTube-Kanal werde ich in Zukunft immer wieder neue Videos veröffentlichen. Noch ist meine Tochter mit ihren zwei Jahren allerdings zu jung, um über gemeinsame Aufnahmen nachzudenken – das ist schade, denn aktuell bin ich für mein Kinderliederprojekt nämlich auf der Suche nach einer schönen Kinderstimme. Lea hat aber jetzt schon so viel Spaß an der Musik, sie singt und tanzt unheimlich gerne und fordert das auch von uns als Eltern ein. Das freut mich als musikbegeisterter Papa natürlich ungemein und wenn sie in zwei, drei Jahren immer noch so viel Freude am Musizieren hat, kann ich mir definitiv auch gemeinsame Aufnahme mit ihr vorstellen.

Babyglück und Kinderfreude:

Vielen Dank für das Interview Markus. Wir freuen uns schon jetzt auf deine nächsten Lieder.

Abschließend möchten wir es auf keinen Fall versäumen, dir auch die Webseite von Markus ans Herz zu legen. Seine Seite heißt Kinderliedergarten und ist auf jeden Fall einen Besuch wert. Und da uns das Lied wirklich super gefällt, möchten wir dir auch nicht verheimlichen, dass du den Song auch über Amazon beziehen kannst.

Sicher dir jetzt Lea, das kleine Gespenst und unterstütze Markus bei seiner Arbeit. Wir freuen uns schon jetzt auf seine nächsten Lieder.

Wir sind uns sicher, dass wir zukünftig noch viel von Markus hören und sehen werden. Auf jeden Fall werden wir seine weiteren Produktionen sehr genau im Auge behalten. Schau doch einfach mal öfter bein uns vorbei, damit auch du die nächste Veröffentlichung von Markus auf keinen Fall verpasst. Oder abonniere doch gleich unseren Newsletter. Dann bist du auf der ganz sicheren Seite.

Bleibe auf dem Laufenden und abonnieren jetzt unseren Blog!

Anmelden

1 Kommentar für “Lea das kleine Gespenst – Interview mit Markus Sosnowski”

  • Schreibe einen Kommentar

    Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.